
Kolumne von Frau Wieduwilt
Bestandsaufnahme
Sind Sie genau da, wo Sie sein wollen?
Leben Sie so, dass es sich gut anfühlt?
Sind Sie im Frieden mit sich, mit Ihrer Umgebung und mit dem, was Sie tun?
Frische Luft, Sonnenaufgänge, Informationen, Muss, Pflicht, Freude, Termine, Ziele, Streicheleinheiten, Schuldgefühle, Schlaf, Loslassen, Fast Food, Schwäche, Potenzial, Bewegung, Ärger, Gewinnen, Träume, Geschichten, Glaubenssätze, alte Gewohnheiten, Verlieren, Stärke, Sternennächte, Wasser und Wellen, Düfte, Druck, Alkohol, Lauschen, Eile, Lärm, Stress, Abstand, Nachdenken, Zeit für sich selbst, Pläne schmieden...
Wie würden Sie diese Begriffe zuordnen? Gibt es in Ihrem Leben davon zu viel oder zu wenig – oder ist alles schon ganz richtig, wie es ist?
Sie können die Liste mit Ihren eigenen Worten vervollständigen. Sie können nach und nach einzelne Worte herausgreifen und dazu in drei bis fünf Sätzen aufschreiben, was Sie ganz konkret damit verbinden. Die wichtigste Frage dabei ist immer: Wie fühlt es sich an?!
Eine indianische Geschichte erzählt von einem Mäuserich, der tagtäglich und unermüdlich in der Mäusegesellschaft seine Pflichten erfüllt. Aber manchmal hält er plötzlich inne und lauscht. Weil er ein Rauschen hört – ganz schwach. Die anderen Mäuse hören das offenbar nicht und wenden sich von ihm ab, wenn er darüber sprechen will. Doch eines Abends geht er los, weil er erforschen will, was das für ein Geräusch ist. Er verlässt seine gewohnte Umgebung und geht hinaus in eine unbekannte Welt voller Gefahren. Der Mäuserich begegnet dem Waschbären, der ihm zeigen kann, woher das Rauschen kommt. Und er beschließt, seinem neuen Bekannten zu vertrauen und mit ihm zu gehen – trotz der Angst, die ihn immer wieder überfällt. Der Waschbär führt ihn zum Fluss. Der Fluss dröhnt und donnert, er trägt große und kleine Stücke der Welt mit sich fort. Hier wohnt der Frosch, der sich als Hüter des Wassers vorstellt. Dann fragt er den Mäuserich, ob er etwas Medizinmacht haben möchte. Als der Mäuserich das bejaht, sagt er zu ihm: „Duck dich, so tief du kannst – und dann spring, so hoch du kannst. Du wirst deine Medizin bekommen!“
Die Geschichte endet hier noch lange nicht, aber die ersten Schritte sind getan. Für alle, die auch glauben, dass es da noch etwas geben muss, nachlesbar unter www.indianer.de , Mythologie, „Indianermärchen“ von Karl Knortz, Der kleine Mäuserich.
Nehmen Sie ernst, was Sie wahrnehmen und fühlen. Es gibt keinen besseren Ratgeber als den in Ihnen! Wenn Sie ihn zu lange ignorieren, verschafft er sich Ausdruck über alle möglichen Zipperlein und Krankheiten. Wenn Sie ihm konsequent folgen, führt er Sie „zum Fluss“ und weiter... Finden Sie Ihre Antworten auf die Fragen „Was heilt mich, trägt Früchte und gibt mir Frieden? Was genau ist das? Und wie kommt es zu mir?“
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