Rückschau ... Zum Tag der Offenen Baustelle kamen Hunderte von Gästen
Über fünfhundert Besucher zog es am 27. August ins Schloss Hohenbocka am Rande der Lausitz, zwischen Seenland und Buckscher Schweiz. Interessierte Gäste aus Nah und Fern besichtigten vom Erd- bis ins Dachgeschoss den aktuellen Stand der Arbeit und spazierten durch den spätsommerlichen Park. Viele freuten sich, dass der Dornröschenschlaf des Schlossensembles nun endlich vorbei ist. Man probierte die Gläschen mit Gemüsesäften - von Sauerkrautsaft bis Ingwerwasser, von Holunderblütentrunk bis Preiselbeeraufguss, frischte Erinnerungen auf, traf alte Bekannte.

Dass die Verwandlung des Schlosses in Hohenbocka längst beginnt, ist mittlerweile unübersehbar. Nicht nur Fachleute zollten großen Respekt für die Kunst der Handwerker - für die Sorgfalt der Sanierung. Der historische Baubestand selbst hatte gerade seine erste Gesundheitskur erlebt. Vor allem die Dach- und Holzarbeiten sorgten für anerkennende Worte und Erstaunen. Und auch ein Blick in die Zukunft des Gesundheitshotels fiel den Gästen des Baustellenrundgangs nicht schwer. Man konnte ja wirklich viel sehen. Mit Unterstützung des Theaters Neue Bühne Senftenberg, das uns Leihgaben aus dem Fundus bereitstellte, hatte Esther Winkler szenische Inszenierungen in die bisher unausgebauten Räume gezaubert. Ein Salon mit rotem Sofa erwartete die Besucher im Foyer, eine weiß-grüne Tafel stand hinter Samtvorhängen, eine elegante Recamiere im Lesezimmer und das einladende Bett, das von seidigen Wolken umgeben schien, zog im zukünftigen Doppelzimmer unterm Dach die Blicke auf sich. So machten die räumlichen Bilder das Träumen vom Gesundheitsurlaub in Hohenbocka in diesen Stunden recht leicht.

Viele gute Wünsche gingen an alle Mitarbeiter des Projekt-Teams und das Unternehmen Firmengruppe Drochow. Den ganzen Tag über führten Nicole Wolski, Katrin Klausnitz-Gurk und Esther Winkler mit Axel Schulze als Experten unsere Gäste durch die Etagen. Es war ganz offensichtlich: Ohne die Menschen, die an eine reale Chance des Gesundheitstourismus mit ganzer Kraft glauben, wäre das beste Konzept nur eine Idee auf Papier. Danke deshalb auch an die vielen privaten Leihgeber, an Familie Paulisch und Herrn Mädler für ihre praktische Unterstützung – dank dem Elan aller Mithelfer wurde dieser Tag zu einer runden Sache.


